Von der Auszubildenden zur Ausbilderin in fünf Jahren: Johanna zeigt wie’s geht
Johanna arbeitet bei uns als Teamassistentin und ist seit Juni IHK-geprüfte Ausbilderin für Bürokaufleute. Wie sie den Weg von der Auszubildenden zur Ausbilderin innerhalb von fünf Jahren gemeistert hat, erzählt sie in unserer neuen Mitarbeiter-Story.
Mit ihren mehr als fünf Jahren Betriebszugehörigkeit ist Johanna schon so etwas wie ein NetFed-Urgestein. Egal, mit welcher Frage man auf sie zukommt, sie hat eigentlich immer eine Antwort. Als Teamassistentin ist das durchaus von Vorteil, denn durch ihre Tätigkeit ist sie in Kontakt mit der gesamten Belegschaft und irgendwer hat natürlich immer eine Frage.
Das erste Date mit NetFed
Aber von vorne: Wie kam Johanna überhaupt zu NetFed? „Eigentlich hatte ich schon einen Ausbildungsplatz bei einer anderen Firma, aber plötzlich wurde mir die Stelle aus betrieblichen Gründen drei Monate vor Ausbildungsbeginn abgesagt. Dann bin ich zum Azubi-Speed-Dating der IHK ins RheinEnergie-Stadion gegangen, um noch eine letzte Chance auf einen Ausbildungsplatz zu bekommen, denn die offiziellen Bewerbungsfristen waren da schon abgelaufen“, erzählt sie.
Erst einmal waren beim Speed-Dating jedoch andere Firmen dran, NetFed hatte Johanna noch gar nicht auf dem Zettel. „Zuerst habe ich die Unternehmen am Stand besucht, die ich mir vorher im Internet herausgesucht hatte. Es gab bei dem Azubi-Event aber auch einen Test [g|1], bei dem man seine Interessen und Fachgebiete angeben konnte. Mit NetFed hatte ich etwa 80 % Übereinstimmung, deshalb habe ich mir die Firma natürlich direkt zusätzlich angeguckt. Am Stand habe ich dann Christian (Geschäftsführer bei NetFed, Anm. d. Red.) und meine spätere Ausbilderin getroffen. Dort wurde ich nach dem Gespräch direkt zum Azubi-Assessment-Center eingeladen.“ Und anschließend ging's ganz schnell: Die Einladung zum Probetag bekam sie quasi direkt mit auf den Heimweg und der Vertrag war wenige Tage danach in trockenen Tüchern.
Wie findet man sich als Azubi bei NetFed zurecht?
„Kurz nachdem die Ausbildung angefangen hatte, fand der Betriebsausflug statt. Das war perfekt, um gleich alle kennenzulernen. Damals waren wir in Holland segeln, das hat mir super gefallen und war natürlich ein schöner Einstieg. Die NetFed-Events mag ich sowieso sehr gerne, egal ob Weihnachtsfeiern, Q1-Partys oder die Ausflüge. Als neuer Azubi ist man dadurch schnell mitten im Team.“
Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement
Während der dreijährigen Ausbildung gab es für Johanna immer wieder Abwechslung: „Was mir wirklich super gefallen hat an der Ausbildung bei NetFed waren die vielen verschiedenen Aufgaben und dass ich alle Teams durchlaufen konnte. Das war bei vielen meiner Mitschüler aus der Berufsschule nicht so, deshalb bin ich froh, dass ich hier die Möglichkeit dazu hatte.“
Von der Buchhaltung über die Organisation von Veranstaltungen, Kundenterminen und Geschäftsreisen bis hin zu Abrechnungen oder auch Marketing und Projektmanagement hat Johanna alle Aufgaben und Bereiche kennengelernt, die zu NetFed gehören. „Die Sachen, die ich in der Schule gelernt hatte, konnte ich dann direkt anwenden. Oder es war umgekehrt, sodass ich Dinge schon bearbeitet hatte, bevor sie in der Berufsschule drankamen.“
Der Weg zur Ausbilderin
Kurz nachdem Johanna die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte und bei NetFed übernommen wurde, kam auch schon das Thema Ausbilderschein auf. „Damals hab ich mich noch nicht sicher genug gefühlt, aber das Thema schon mal im Hinterkopf gehabt.“
Zuerst aber legte Johanna den Grundstein für ihren Hochschulabschluss: „Ich war nach der Ausbildung erst Anfang 20 und wollte noch mehr dazulernen. Deshalb war klar für mich, dass ich noch studieren möchte.“ Und das setzte sie in die Tat um und ist nun im vierten Semester im berufsbegleitenden Studiengang Business Administration an der FOM.
Mit wachsender Berufserfahrung kam auch wieder der Ausbilderschein ins Gespräch. „Inzwischen hatte ich auch HR-Aufgaben übernommen und weil zum Sommer eine Auszubildende bei mir im Team anfangen sollte, war für mich dann der Zeitpunkt gekommen, den Kurs bei der IHK zu machen und Ausbilderin zu werden. Ich wollte einfach genug Wissen haben, um besser für die Aufgabe aufgestellt zu sein und mich sicher zu fühlen.“
Aufgaben als Ausbilderin und Johannas Empfehlung für Bewerber
Ihr neu gelerntes Wissen kann Johanna nun direkt in der Praxis anwenden. Seit Anfang Juli ist Denise ihre Auszubildende und auch für die anderen Azubis ist Johanna nun Ansprechpartnerin. Zu ihren Aufgaben gehören z. B. die Moderation des wöchentlichen Azubi-Meetings, die regelmäßigen Beurteilungsgespräche oder die Durchsicht der Berichtshefte, die die Auszubildenden für ihre IHK-Prüfung führen müssen. Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für die Berufsschule und wird dort auch den Ausbildersprechtag besuchen.
Und was sollten Bewerber beachten, die sich für eine Ausbildungsstelle bei NetFed interessieren? „Ein ordentliches Bewerbungsschreiben ist die halbe Miete. Wer sich hier Mühe gibt, zeigt auch, dass er oder sie den Ausbildungsplatz will. Gute Noten sind bei uns auch gar nicht so entscheidend. Die Menschen sollten uns mit ihrem Charakter überzeugen und uns zeigen, warum sie die Richtigen für die Stelle sind.“
Ausbilderschein, Studium – und dann?
Den Ausbilderschein in der Tasche, das Studium in vollem Gange – da müssen wir natürlich auch nach den Zukunftsplänen fragen. „Mein Studium werde ich voraussichtlich im Sommer 2021 abschließen, also habe ich noch genug Zeit zum Überlegen, was ich genau machen will. Aber bald muss ich meine Studienschwerpunkte festlegen. Social Media und Marketing interessieren mich am meisten, in diese Richtung wird es also gehen.“
Dann hoffentlich bei uns, denn wie wir alle bereits im Newbee-Meeting von unserer Geschäftsführung gelernt haben, kann man bei NetFed alles werden ;)
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